Ulm (bt) – 400 Delegierte aus den Donauländern – von Deutschland aus bis ans Schwarze Meer – haben sich in Ulm getroffen, um über die künftige EU-Strategie im Donauraum und über gemeinsame wirtschaftliche Anstrengungen zu diskutieren. In seiner Funktion als Präsident des Rates der Donaustädte und -regionen umriss Ulms OB Ivo Gönner in seiner Auftaktrede ein neues kulturelles, ökologisches und wirtschaftliches Kapitel für die Zukunft des Donauraums.
Mit Finanzmitteln der EU zu fördern sind aus Sicht des Rates der Donaustädte das Großpaket „Erreichbarkeit und Mobilität“. Dazu gehören die Eisenbahn-Magistrale Paris-Budapest, die Wiederherstellung und der Ausbau der Donau als Schifffahrtsweg, der Aufbau von Güterverkehr und Logistikzentren sowie der Ausbau von Straßen und Radwegen nebst Flugplätzen und Autobahnen. Der Rat der Donaustädte gründete sich am 11. Juni 2009 bei der 4. Europäischen Konferenz der Donaustädte. Ihm gehören Repräsentanten von 32 Donaustädten aus Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien an. Am 19. Juni 2009 beauftragte der Europäische Rat die EU-Kommission, bis Ende des Jahres 2010 eine „Donau-Strategie“ zu erarbeiten.
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