Biberach (bt) – Seit Monaten dreht sich bei der Firma Liebherr und bei den anderen Unternehmen in der Region, die im Bauzulieferer- und Baumaschinen-Bereich tätig sind, alles nur um eins: die Bauma 2010. Die 29. Auflage der „Internationalen Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte“, die vom 19. bis 25. April in München stattfindet, wird eine äußerst spannende Messe werden, denn wie alle Branchen, so hat es auch die Bauwirtschaft und vor allem deren Zulieferer in der weltweiten Wirtschaftskrise hart getroffen.
Die Ausstellter erwarten ein positives Signal von der Messe – deshalb will sich jeder von seiner besten Seite zeigen.
Bei der Liebherr International GmbH in Biberach, von der aus die Bauma-Aktivitäten der Gruppe gesteuert werden, setzt man in diesem Jahr auf viel Neues. Der Standort auf der Messe ist der gleiche geblieben, der Stand selbst wurde aber völlig neu konzipiert (mehr dazu auf www.liebherr-bauma.com). Im Mittelpunkt des neuen Liebherr-Standes werden nach Angaben eines Unternehmenssprechers die zahlreichen Produktneuheiten der Firmengruppe stehen. Unter anderem werden Krane, Bagger, Drehbohrgeräte, Fahrmischer und Muldenkipper vorgestellt. Abgerundet wird das Neuheiten-Programm durch die Weltpremieren eines neuartigen Umschlaggerätes für Massengüter und eines knickgelenkten Muldenkippers.
Der Konzern blickt optimistisch auf die Bauma 2010. „Wir gehen davon aus, dass die Bauma ihrem Ruf als internationale Leitmesse im Baumaschinenbereich auch in diesem Jahr wieder gerecht wird“, sagte Unternehmenssprecher Kristian Küppers auf Anfrage von „Business today“. Eine erfolgreiche Messe könnte erheblich zu einer weiteren Aufhellung der Stimmung in der Baumaschinenbranche beitragen. Allgemein rechne Liebherr damit, dass sich die Verkaufserlöse im Jahr 2010 in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bewegen werden. „In vielen Produktbereichen scheint die Talsohle überwunden zu sein und die Produktionsprogramme werden dementsprechend nach oben angepasst“, so der Sprecher. Allerdings sei auf absehbare Zeit nicht von einem Wachstum mit einer Dynamik wie vor dieser Krise auszugehen.
www.liebherr.com
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