Ulm (bt) – Der DRK Kreisverband Ulm e.V. hat seine neuen Spezialfahrzeuge für den Katastrophenschutz vorgestellt: Der Gerätewagen Sanität (GW-San) und die Notfallkrankenwagen „Krankentransportwagen KTW B“ treten ihren Dienst in der Region an. Mit der Ausstattung des GW-San können bis zu fünf Schwerverletzte vor Ort versorgt werden.
Der KTW sorgt dann für deren zügigen Abtransport ins Krankenhaus. Pro Fahrt kann er zwei Patienten aufnehmen. Aber auch für größere Notfälle sind die vier Einsatzeinheiten für Katastrophenschutz in Ulm und im Alb-Donau-Kreis gerüstet. Mit dem Abrollbehälter „Massenanfall von Verletzten“, kurz AB-MANV, können bis zu 25 Personen erstversorgt werden. Seinen ersten Einsatz hatte der AB MANV im März dieses Jahres beim Busunglück auf der A8. Die ehrenamtlichen Einheiten des Katastrophenschutzes des DRK stellen bei Großschadensereignissen die medizinische Versorgung und den Patiententransport in Krankenhäuser sicher. Sie greifen dann ein, wenn die Kapazitäten des regulären Rettungsdienstes wegen der Menge an Verletzten überstiegen werden.
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