Kißlegg (bt) – Landrat Kurt Widmaier,
MdL Paul Locherer und seine Bürgermeisterkollegen Dieter Krattenmacher (Kißlegg),
Josef Köberle (Argenbühl) und Paul Müller als Stellvertreter von OB Michael Lang (Wangen) haben jüngst die Flächen für das geplante Interkommunale Gewerbegebiet Waltershofen (IKOWA) besichtigt.
Laut Landrat Widmaier ist das Gebiet „eine große Chance für die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze in der Region". Entlang der A96 und direkt an der Autobahnausfahrt Kißlegg soll es „Maßstäbe in Sachen Umweltverträglichkeit und geordneter Entwicklung im Land" setzen, sagte Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher, der zugleich Vorsitzender des Gemeinde-Zweckverbandes IKOWA ist. Dank der günstigen Verkehrslage und der Vermeidung weiterer Gewerbegebiete an anderen, oft sensibleren Stellen und am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierten Vorgaben für die anzusiedelnden Betriebe sollen die Belastungen für die Bevölkerung, aber auch für Flora und Fauna auf das unvermeidliche Minimalmaß reduziert werden. Bei der Präsentation des Projekts waren sich Verwaltung und Wirtschaftsvertreter einig, dass das IKOWA nicht scheitern darf. „Wenn man hier, direkt an der Autobahn, kein Gewerbegebiet mehr ausweisen darf, wo denn dann?", fragte Wilfried Franke vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben in die Runde. Geradezu begeistert von dem Projekt, das 32,57 Hektar groß ist und mehrere Bauabschnitte umfasst, zeigte sich die IHK Weingarten. Deren Vertreterin Bettina Wolf lobte vor allem den Standort. Memmingen und Kempten hätten vorgemacht, „wie man von einer verkehrlich erstklassigen Lage profitieren kann", so Wolf. Endlich habe man die Chance, auch auf württembergischer Seite hier anzuknüpfen. Sie verwies auch darauf, dass es für die beteiligten Gemeinden höchste Zeit war zu handeln. So hatte Kißlegg im Jahr 2008 ganze 16,7 Prozent weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als noch 2000, in Argenbühl waren es zwölf Prozent weniger.
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