Ulm (bt) – Am 1. April 1960 hat die Staatliche Ingenieurschule Ulm als Vorgängerin der heutigen Hochschule Ulm den Lehrbetrieb aufgenommen. Seitdem haben mehr als 15 000 Absolventen über diese Bildungsinstitution den Weg ins Berufsleben als Ingenieure, Informatiker oder Medienexperten gefunden.
In der Entwicklung der Hochschule Ulm spiegeln sich die aktuellen Trends in Technik, Wissenschaft und Gesellschaft wider: Nach den Gründungsstudiengängen Maschinenbau, Nachrichtentechnik und Feinwerktechnik hat die Hochschule als eine der ersten in Deutschland 1970 einen Informatik-Studiengang eingerichtet. Es folgten Studiengänge wie Industrieelektronik oder Automatisierungstechnik.
Die Fachhochschule zeichne sich durch die Praxisnähe in der Ausbildung und durch ihre wirtschaftsnahe Forschungskompetenz aus, erläuterte Rektor Professor Achim Bubenzer anlässlich einer Jubiläums-Pressekonferenz. Die Absolventen hätten entscheidend zur Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Region beigetragen und würden es auch in Zukunft tun. Im Verbund mit anderen Fachhochschulen des Landes ist die Hochschule zum Rückgrat der akademischen Ausbildung in den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) geworden.
„Diese Hochschulen bilden mehr MINT-Absolventen aus als alle Landesuniversitäten zusammen“, betonte Bubenzer, der auch Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen ist.
Von den Leistungen der Hochschule und ihrer Studenten kann sich auch die Bevölkerung überzeugen: Gefeiert wird der 50. Geburtstag unter anderem am „Tag der offenen Tür“ am 8. Mai, beim „Oldtimer Autokorso“ am 5. Juni und am „Alumni-Tag“ am 23. Oktober.
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