Im Ulmer Stadtteil Eggingen hat die EnBW vor kurzem einen der größten Solarparks in Baden- Württemberg eingeweiht. Der Solarpark wird mit einer Leistung von 6,5 Megawatt jährlich rund 6,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit können rund 2000 Haushalte versorgt und rund 4000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Thema Solar wird in der Region sehr groß geschrieben, auch wenn die staatlichen Förderungen gekürzt werden.
Die Energiepark Ulm GmbH & Co. KG kann im Bereich der regenerativen Energietechnik auf eine lange Erfahrung zurückblicken. Geschäftsführer und Inhaber Joachim Engelhardt beschäftigt sich seit 1989 mit Solartechnik, anfänglich nur mit solarthermischen Projekten. Seit 1996, also viele Jahre bevor der Boom einsetzte, installierte die Energiepark Ulm ihre ersten Fotovoltaikanlagen in Ulm und um Ulm herum. „Wir waren einer der Vorreiter in Ulm und Umgebung“, berichtet Joachim Engelhardt stolz.
Die IHK macht mobil: „JA zu Stuttgart 21“ – mit diesem Slogan werben die Wirtschaftsverbände in der Region – allen voran die IHK – für die Realisierung und gegen den Baustopp des Mammut-Projekts.
WIR KÖNNEN ALLES. SOGAR MITEINANDER REDEN.
von Raimund Haser
S21 Ein Buchstabe, zwei Zahlen Und die Welt steht Kopf Nicht nur die in Baden-Württemberg, sondern auch die in Berlin, Dresden und Hamburg Die Schwaben streiten um ein Bahnprojekt – beinahe schlimmer als die Franzosen um die Rente mit 60 „Montagsdemonstrationen“, „Baustopp“ – auch das Vokabular erinnert nicht mehr an die scheinbar unerschütterliche Ruhe der Menschen im Südwesten An die Zeiten von „Cleverle Späth“ und „Väterchen Teufel“ Stattdessen werden Bauzäune niedergerissen, Bagger besetzt und Tränen vergossen Nur eines ist im Moment klar: So kann es nicht weitergehen.
Die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke nützt den großen Netzbetreibern und schadet kleinen Stromanbietern, wie zum Beispiel der SWU. Sie hatte in den vergangenen Jahren konsequent den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region vorangetrieben. Im Interview mit business today erklärt Matthias Berz, Vorsitzender der SWU, was der Kompromiss für sein Unternehmen bedeutet.
Nicht erst seit die Bundesregierung großzügig Forschungsgelder zur Verfügung stellt, ist das Thema E-Mobilität in aller Munde. Was können Unternehmen im Süden des innovativsten Bundeslandes der Republik tun, um auch hier vorne mit dabei zu sein? Eine Bestandsaufnahme.
Von Raimund Haser
Er ist rot, war einmal ein ganz normaler Fiero und sieht aus wie ein ganz normales Auto. Ist er aber nicht. Denn der Sportwagen – eine Studie aus dem Hause Vectopower – wird nicht von einem Verbrennungsmotor angetrieben, sondern von einem Elektromotor. Anstatt des üblichen Kfz-Vokabulars, das man von den Prospekten der Automobilhersteller kennt, hört sich die Technik-Beschreibung denn auch so an: „Als Energiequelle dienen 72 Lithium-Eisen-Mangan-Phosphat-Akkus (kurz: LiFeMnPo4-Akkus) mit einer Gesamtkapazität von ca. 23 kWh. Das Laden der Akkus übernimmt eine Gleichspannungsquelle.“ An derlei Begrifflichkeiten wird man sich gewöhnen müssen, denn geht es nach dem Willen der Bundesregierung und eines Großteils der deutschen Öffentlichkeit, sind die Tage der Benziner- und Diesel-Stinker gezählt – laut Masterplan der Politik sollen bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren.
E-Mobilität der Zukunft
Nicht erst seit die Bundesregierung großzügig Forschungsgelder zur Verfügung stellt, ist das Thema E-Mobilität in aller Munde. Was können Unternehmen im Süden des innovativsten Bundeslandes der Republik tun, um auch hier vorne mit dabei zu sein? Eine Bestandsaufnahme.
Von Raimund Haser
Er ist rot, war einmal ein ganz normaler Fiero und sieht aus wie ein ganz normales Auto. Ist er aber nicht. Denn der Sportwagen – eine Studie aus dem Hause Vectopower – wird nicht von einem Verbrennungsmotor angetrieben, sondern von einem Elektromotor. Anstatt des üblichen Kfz-Vokabulars, das man von den Prospekten der Automobilhersteller kennt, hört sich die Technik-Beschreibung denn auch so an: „Als Energiequelle dienen 72 Lithium-Eisen-Mangan-Phosphat-Akkus (kurz: LiFeMnPo4-Akkus) mit einer Gesamtkapazität von ca. 23 kWh. Das Laden der Akkus übernimmt eine Gleichspannungsquelle.“ An derlei Begrifflichkeiten wird man sich gewöhnen müssen, denn geht es nach dem Willen der Bundesregierung und eines Großteils der deutschen Öffentlichkeit, sind die Tage der Benziner- und Diesel-Stinker gezählt – laut Masterplan der Politik sollen bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren.
Gegen die Auswirkungen der demografischen Entwicklung ist kein Kraut gewachsen. Wohl aber gegen die Folgen, die das Überaltern der Bevölkerung mit sich bringt. Unternehmen finden die richtigen Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit.
Von Christine King
Demografischer Wandel heißt das Stichwort, das in den Medien präsenter ist als je zuvor. Der daraus resultierende „Kampf um Talente“ ist der ZF-Unternehmensleitung durchaus bewusst. Deshalb ist der Konzern ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Nachwuchskräften. Ingenieure, die interdisziplinäre Studiengänge absolviert haben, gehören ebenso zu den Wunschkandidaten wie gut ausgebildete Facharbeiter, die eigene Ideen einbringen. Aber auch an anderer Stelle klafft eine eklatante Arbeitskräftelücke. „Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass wir nicht nur einen Mangel an Ingenieuren haben, sondern bald auch Mitarbeiter anderer Qualifikationsstufen an allen Ecken und Enden fehlen werden“, sagt ZF-Personalvorstand Thomas Sigi. Allein in Baden-Württemberg liege das Defizit bei rund 290.000 Arbeitskräften, bis 2030 seien es bereits 500.000
Die Politik mag in Kopenhagen versagt haben.
Der Wunsch nach energetischer Erneuerung lässt sich dadurch aber nicht aufhalten.
Von Raimund Haser